Chronik des SFC Melle-Grönegau e.V.

2012

Im Juni findet am Platz der Salzmanncup-Wettbewerb statt. Zu diesem Zweck treffen sich die besten Segelkunstflieger aus dem In- und Ausland und zeigen ihr Können. Auch der gastgebende Meller Verein ist durch Vereinspiloten vertreten.

2011

Im Frühjahr bekommt der Verein ein neues Segelflugzeug. Es handelt sich um einen Discus bT. Dieses Flugzeug besitzt einen ausfahrbaren Antrieb, der es dem Piloten ermöglicht, auch bei nachlassender Thermik noch den Heimatflugplatz zu erreichen.

Im Herbst bekommt der Verein ein neues Motorflugzeug. Es handelt sich um eine zweisitzige Aquila AT10.

Dieses Flugzeug ist hervorragend für den Reise- und den Schulflug geeigent.

2009

Im Juni haben wir die traurige Pflicht unseren ehemaligen 1. Vorsitzenden Reinhold Schröder zu Grabe zu tragen. Von 1969 bis 2006 hat er über viele Jahre die Geschicke des Vereins gelenkt.

Reinhold Schröder wurde bedingt durch eine lange schwere Krankheit nur 74 Jahre alt.

2008

Ein Jeans Astir wird angeschafft. Mit diesem leistungsfähigen Schulflugzeug für den Verein wird der Schulbetrieb attraktiver.

Die Elektrowinde benötigt neue Seile.

2007

Im Mai findet in Melle die Bezirksmeisterschaft und das Manfred Krebs Fliegen statt.

Am 9. September findet am Flugplatz wieder ein Tag der offenen Tür statt

2006

Der Tag der Niedersachsen findet in Melle im Juli statt.

Am ersten September-Wochenende findet das traditionelle Drachenfest statt.

Um der permanenten Platznot entgegenzuwirken wird ein Bauantrag für eine neue Hängerhalle gestellt.

Die D-EQFA wird generalüberholt.

2005

Eine neue Winde wird angeschafft. Man entscheidet sich für eine Elektrowinde. Damit leistet der Verein seinen Beitrag zum Umweltschutz, da diese Winde äußerst günstig im Verbrauch ist.

Der Discus CS wird bestellt, außerdem schafft man sich mit der D-EHEG eine zweite Robin an. Diese Maschine kann als Reise- und als Schleppmaschine genutzt werden.

Juli 2004

Lieferung der neuen ASK 21 D-5422

In diesem Jahr richtet der Verein ein Fliegerlager in Hoya an der Weser aus.

2003

Es wird eine neue ASK 21 bestellt, nachdem die vorhandene Maschine in die Jahre gekommen ist. Die Lieferung ist für 2004 vorgesehen.
Gemeinsam mit dem AC-Bünde wird eine zweisitzige Katana (D-EJAR) als zwete Motormaschine (VLA Klasse) angeschafft.

Herbst 2002

Am Flugplatz findet wieder ein Drachenfest statt. Diese Veranstaltung hat mittlerweile Tradition und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit.
Der Verein beschließt die Änderung des Namens in "Segelflieger-Club Melle-Grönegau", um den Bezug zur Stadt darzustellen.
Die Piper PA28 wird nach Ungarn verkauft und durch eine DR253 (D-EHAY) ersetzt.

2001

Das Clubhaus wird auf Vordermann gebracht. Dazu wird im Clubhaus auch eine neue Theke installiert.

Januar 2000

Die Halle ist fertig und der hochmoderne Doppelsitzer Duo-Discus (D-6016) wird geliefert (Spannweite 20m).
Die Flugschule Bielefeld zieht in die Räume oberhalb der Sozialräume ein.

1998/1999:

Es beginnt der Bau einer neuen Werkstatt und Flugzeughalle, die zum 50-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2000 fertiggestellt wird. Dank großzügiger Sponsoren und einem hohen Anteil an Eigenleistung kann außerdem ein Unterrichtsraum, sowie ein Vorstandsbüro und Dusch- und Toilettenräume für Lehrgänge und Wettbewerbe erstellt werden.
Eine Piper PA28 (D-ERSA) ersetzt jetzt die nach Spanien verkaufte Cessna 172.

Sommer 1998:

Ein Internationales Drachenfest mit Stargast Guildo Horn findet auf dem Flugplatzgelände statt. Der Eintritt ist frei.

Januar 1997:

Ein Feuer bricht in der alten Werkstatt aus, in der zu diesem Zeitpunkt vier Segelflugzeuge stehen. Glücklicherweise wird das Feuer rechtzeitig bemerkt, so dass nur ein Teil der Werkstatt stark beschädigt wird. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet.

März 1997:

Als Schleppflugzeug löst eine Remonquer DR400 (D-EQFA) die betagte Piper PA18 ab. Diese gebrauchte Maschine holt der Präsident persönlich mit einer Begleitmannschaft aus der Schweiz ab.

März 1996:

Der Flugbetrieb kann nach Genehmigung durch die Bezirksregierung in Oldenburg mit der neuen Platzkonfiguration aufgenommen werden.

Sommer 1995:

Die zweite Rundhalle wird eingeweiht. Der Flugzeugpark wird durch Anschaffung eines "Rennklasse"-Flugzeugs ASW20 (D-2692) modernisiert.
Da während des Schleppbetriebes mit der Winde der Segelfliegerweg zeitweilig gesperrt werden muss, entstehen wegen häufiger Missachtung des Rotlichtsignals gefährliche Situationen. Nach Verhandlungen mit Grundstückseigentümern kann nach einer Einigung mit allen Beteiligten der Segelflugbetrieb auf die Nordseite des Flugplatzes verlegt werden. Gleichzeitig wird die befestigte Landebahn um 200 m verlängert und der gesamte Flugbetrieb nach Osten verlegt. Sperrungen des Segelfliegerweges sind jetzt nur noch kurzzeitig bei Landungen von Segelflugzeugen in Ostrichtung notwendig.

Sommer 1994:

Am 12.06.1994 gibt es einen Tag der offenen Tür, bei dem sich die Vereine SFC Melle-Grönegau, AC-Bünde und einige Gäste mit zahlreichen Darbietungen präsentieren.
Am 27. und 28. August findet erstmals ein Drachenfest auf dem Flugplatz statt. Aufgrund des großen Erfolges wird diese Veranstaltung alle 2 Jahre wiederholt.

November 1993:

Für Rundflüge wird eine gebrauchte Cessna C172 (D-ELJB) angeschafft.

Sommer 1993:

Die erste "Rundhalle" zum Abstellen von privaten Motorflugzeugen wird fertiggestellt.
Der bis dahin dreiköpfige Vorstand wird auf der Generalversammlung im Frühjahr auf 5 Personen erweitert (1. und 2. Vorsitzender, Kassenwart, Technischer Leiter und Flugbetriebsleiter).

03.11.1990:

Herbstversammlung und 40-jähriges Vereinsjubiläum im neuen Vereinsheim.

07.07.1990:

Das Clubhaus wird eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

1989:

Während der Generalversammlung vom 01.04.1989 wird beschlossen, das langjährige Clubheim-Provisorium "Suhle" (eine einfache Holzhütte)  durch den Bau eines Vereinsheims abzulösen. Nach einer Spenden- und Umlagenaktion kann im Winter mit dem Bau begonnen werden. Eigenleistung wird wieder einmal groß geschrieben.

28.04.1986:

Nach der Bruchlandung der Ka7 in Karlstadt im Sommer 1985 wird unter Zuhilfenahme großzügiger Spenden der Kunststoffdoppelsitzer ASK21 (D-5422) für Schulung, Leistungs- und Kunstflug angeschafft und später auf den Namen "Heidi" getauft.

18.05.1985:

Der Segelflugzeugpark wird durch eine Ka 6CR (D-4066) aufgefüllt.

30.09.1984:

Es wird ein Tag der offenen Tür am Flugplatz Melle durchgeführt. Trotz miserablen Wetters kommen zahlreiche Zuschauer und beobachten u.a. die Kunstflugdarbietungen des deutschen Vizemeisters Ulf Kramer.

1981-1983:

Die Zunahme der am Platz stationierten Flugzeuge und des sonstigen Geräts erfordert den Bau einer weiteren Flugzeughalle, die im Herbst 1983 fertiggestellt wird.

1982:

Der Verein kauft den Motorsegler SF25C (D-KOOF), da mittlerweile zahlreiche Mitglieder die entsprechende Berechtigung erworben haben.

1981:

Für den Leistungssegelflug wird am 14.04.1981 das erste GFK-Flugzeug, die ASW19B (D-2676), angeschafft.

1979:

Wegen des stark anwachsenen Flugbetriebs auf dem "Sonderlandeplatz Melle-Grönegau" (so die offizielle Bezeichnung des Flugplatzes) wird die Einrichtung einer befestigten Landebahn erforderlich. Mit Hilfe einiger Sponsoren und nach erheblichen finanziellen Kraftakten des Clubs kann die Asphaltbahn im Herbst 1979 eingeweiht werden. Die Errichtung der Asphaltbahn war nicht unumstritten und löste in der Bevölkerung zahlreiche Proteste und Widerstände aus. Letztendlich gab es aber eine Zustimmung aller beteiligten Behörden und Interessengruppen. Die nutzbare Länge der Bahn beträgt übrigens 400m.

1978/1979:

Der Club kann nach Erwerb einer Piper Pa18 (D-EBOB) im Herbst 1978 selbst Flugzeugschlepp durchführen. Gleichzeitig wird mit dem Bau eines Towers begonnen, der die Holzbaracke "Villa Erika" (nach der langjährigen Haupt-Flugleiterin Erika Inderbiethen) ablösen soll. Die Arbeiten können nach sehr viel Eigenleistung im Frühjahr 1979 beendet werden.

1977:

Im April erhält die Segelflugschulung weiteren Auftrieb durch Anschaffung des Doppelsitzers Ka7 (D-5717).

1975:

Ein zweiter Leistungseinsitzer erweitert den Segelflugzeugpark: Eine Ka6CR.

1972/1973:

Am 24.08.72 erhält der Verein das erste Leistungsflugzeug, die Ka6E (D-0076). Im Herbst wird mit dem Bau der ersten Halle am Flugplatz begonnen; sie wird nahezu vollständig in Eigenleistung erstellt.
Der Aero-Club Bünde kommt mit Flugzeugen und Winde nach behördlicher Schließung des eigenen Segelfluggeländes in Schnathorst zur Saison 1972 als Gastverein nach Melle.

1970:

Der Club bekommt eine viersitzige Cessna 175 und kann auch Rundflüge durchführen. Es besteht eine Sondergenehmigung für Starts- und Landungen von zwei Motorflugzeugen.

1968:

Die Nutzung des Maschwiesengeländes für den Flugbetrieb wird nach komplizierten Verhandlungen und Grundstückstauschaktionen mit den Grundstückseigentümern vertraglich dauerhaft gesichert, so dass mit dem Bau einer Flugzeughalle unmittelbar am Flugplatz begonnen wird.

1967:

Nach einem "Ausfall" der Ka2 (sie wird nach 2-jähriger Reparatur nach Südafrika verkauft) wird der Flugbetrieb mit verschiedenen geliehenen Rhönlerchen aufrecht erhalten. Im Juni wird eine Rhönlerche mit dem Kennzeichen D-6448 angeschafft, die dann langjährig dem Schulbetrieb dient.

1962:

Eigenbau einer Ka 8 in der Vereinswerkstatt.

1960:

Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum des "Segelflieger-Clubs "Grönegau" e.V." wird der Anbau des Clubheims fertig. Später findet hier die Club-Werkstatt Platz.

1959:

Großer Flugtag mit Kunstflieger Kurt Eckstein auf einer Bücker Jungmeister. Im September wird als neuer Doppelsitzer eine Ka2 angeschafft - hierzu ist eine Beteiligung von min. 100,-- DM pro Mitglied (1959!) fällig.

1958:

Während des Sommers wird in Vörden (bei Bramsche) auf einem alten Militärflugplatz geflogen. Der Fabrikant Carl Bösch schenkt dem Verein einen einsitzigen Rhönsperber.

1956:

Erster auswärtiger Fliegerlehrgang im August d.J. in Celle. In den heimischen Maschwiesen darf Flugbetrieb nur während der Wintersaison(!) stattfinden, wenn das Vieh im Stall ist und die Felder abgeerntet sind. Zu Beginn müssen zahlreiche Weidezäune umgelegt werden, die anschließend wieder aufzurichten sind.
Im Herbst findet ein großer Flugtag mit einer Klemm 35, einer Bücker 181, einem Zaunkönig, einem Hubschrauber und einer Springergruppe statt.
In das Segelfliegerheim wird eine Zwischendecke für Schlafgelegenheiten eingezogen.

01.05.1955:

Taufe des ersten Einsitzers Grunau-Baby.

27.09.1953:

Taufe des Doppelsitzers Mü13E auf dem Meller Marktplatz durch Carl Starcke sen. auf den Namen des Ehrengastes "Wolf Hirth"; danach Flugbetrieb auf den Maschwiesen.

1952/1953:

Bau des "Segelfliegerheims" in Eicken auf einem Gut Brucher Grundstück. Dazu muss in Handarbeit der Zufahrtsweg (an einem Bahnübergang) befestigt werden. Material wird überall organisiert; die Steine stammen z.T. aus dem Abbruch eines alten Krankenhauses.
Der erste Rohbau fällt einem nächtlichen Sturm zum Opfer und alle Arbeit ist zunächst vergebens. Dennoch wird das Clubheim im Sommer 1953 fertiggestellt - den Strom liefert die Bundesbahn.

1952:

Flugbetrieb in Oerlinghausen; gestartet wird mit einem Gummiseil. Die jugendlichen Flieger legen die Strecke nach Oerlinghausen meistens mit dem Fahrrad zurück.

Ostern 1952:

Nach der Taufe des Schulgleiters auf dem Meller Marktplatz auf den Namen "Solbad Melle" durch die Baronin von Bar erfolgt der 1. Start in den Maschwiesen mit einer einmaligen Genehmigung und mit Hilfe einer geliehenen Schleppwinde.

1950/1952:

Der erste Schulgleiter SG38 wird in einer Werkstatt der früheren Tischlerei Ronne nach alten Plänen auf dem Gelände neben der ehemaligen Druckerei des Meller Kreisblattes Scholten, in der Innenstadt gebaut.

28.10.1950:

Gründungsversammlung des "Meller Modell-und Segelflieger-Klubs" im Hotel Gunst, heute Bayerischer Hof (das Hotel - nicht der Verein). Da Motorflug als Folge des 2. Weltkrieges in Deutschland noch nicht wieder erlaubt ist, müssen die Flugbegeisterten auf Modellflug und Segelflug ausweichen.
Die Sparte Modellflug spaltet sich allerdings recht schnell ab und der Verein ändert seinen Namen in "Segelflieger-Club Grönegau e.V.". Erst 1955, nach Wiederherstellung der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland, ist die Fliegerei, zumindest rechtlich, wieder in vollem Umfang möglich.